Wir und unsere Drohnen

Romana Fürnkranz (2016) und Christoph Bertos (2018) verfügen über den gültigen Fernpilotenschein und haben bei der Austro Control die zur Erlangung der Drohnenlizenzen erforderlichen Gesundheitsatteste vorgelegt.

Wir besitzen gültige Zertifikate bzw. Betriebsbewilligungen für einen

  • Quadrocopter der Kategorie A, Einsatzgebiet I und einen
  • Octocopter der Kategorie C, Einsatzgebiet III.

Beide Copter sind über den unumgänglichen Rahmen hinaus versichert.

Weiters haben wir aufrechte Gewerbescheine in den Sparten Fotografie und Werbung.


Drohnen in Österreich

Für das Einsatzgebiet I (Unbesiedeltes Gebiet mit maximal sekundärer Bebauung wie Lagerhallen, Silos, leerstehende Gebäude) sind in ganz Österreich ca. 3000 Drohnen der Kategorie A bei der Austro Control  gelistet.

Für das Einsatzgebiet II (Siedlungsbereich mit primären Gebäuden wie Wohnhäuser, Schulen, Geschäfte, Büros – also Bereiche, die im Wesentlichen als Wohn-, Gewerbe- oder Erholungsraum dienen) sind in ganz Österreich ca. 120 Multicopter der Kategorien B und C zugelassen bzw. in der Liste eingetragen.

Für das Einsatzgebiet III (dicht besiedeltes bzw. räumlich geschlossenes Besiedlungsgebiet, Ortszentren, Städte) sind in ganz Österreich lediglich ca. 90 Multicopter der Kategorie C zugelassen und in der Liste der Austro Control eingetragen.

Seit November 2018 führt die Austro Control nur mehr die Einsatzgebiete I – III (statt vorher I – IV) an. Auf noch nicht aktualisierten österreichischen Drohnenseiten finden Sie daher noch die Ziffer IV, die dem heutigen Einsatzgebiet III entspricht.

Einsatzgebiet I – unbebautes Gelände, auf dem sich maximal nicht (mehr) bewohnbare Gebäude befinden

Einsatzgebiet II – bebautes Gebiet (Wohnhäuser, Büros, Geschäfte)

Einsatzgebiet III – dichtbesiedeltes Gebiet, Ortszentren, Städte

Mit den Quadrocoptern der Kategorie A, wie sie üblicherweise im Handel erhältlich sind, darf ausschließlich im unbesiedelten Gebiet und außerhalb von Flugbeschränkungszonen geflogen werden. Sobald die Drohne eine Kamera an Bord hat oder schwerer als 250 Gramm ist, ist eine Bewilligung durch die Austro Control erforderlich.

Für Flüge über besiedeltem Gebiet sind ausschließlich durch die Austro Control zertifizierte mehrfach redundante Multicopter der Klassen B und C zugelassen. Für den Einsatz im dichtbesiedelten Gebiet darf der Octocopter keinesfalls mehr als 5 kg Gesamtgewicht haben. Ein Pilotenschein und eine Versicherung sind  erforderlich.

Handelt es sich um ein Gebiet mit zusätzlichen Flugbeschränkungen – was fast auf den gesamten Luftraum Wiens zutrifft – sind Einzelgenehmigungen für geplante Drohnenflüge bei den zuständigen Behörden erforderlich, die in sehr sensiblen Bereichen bis zu 1000 € kosten können.

Außerhalb von Kontrollzonen und Flugbeschränkungsgebieten entfallen diese Kosten im dichtbesiedelten Gebiet.

Für Flüge in Naturschutzgebieten sind Genehmigungen der zuständigen Bezirks- bzw. Landesbehörden erforderlich.

Nein. Drohnenflüge über Menschenansammlungen sind grundsätzlich verboten und können außerdem gegen das Datenschutzgesetz verstoßen, demnach die Verbreitung von Fotos von Personen ohne deren ausdrückliche Genehmigung untersagt ist.

Nein. Spätestens bis 18 Uhr bzw. mit Ende der bürgerlichen Abenddämmerung muss sich die Drohne wieder am Boden befinden. Der Start darf ab 8 Uhr bzw. mit Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung erfolgen.

Strafen bis zu 22.000 € und Entzug des Drohnenpilotenscheins machen illegales Fliegen zu einem Hasardspiel, von dem jeder Profi Abstand hält.


Allgemeines zu Drohnen

Gewerblichen Drohnen sind für Vermessungs- und Forschungszwecke (zB Archäologie), für Gemeinden, Feuerwehren, Jäger und Landwirte (Suchen von Rehkitzen vor dem Mähen von Wiesen) zur Schadensfeststellung für Versicherungen, und für  Inspektionsarbeiten (Windräder, Dachspengler) im Einsatz. Nur ein kleiner Teil der gewerblich genutzten Drohnen ist im Besitz von Fotografen und Filmproduktionsunternehmen.

Je nach Bauart, Gewicht, Außentemperatur, Wind  und Akku-Pflege können kleine Drohnen zwischen 15 und  30 Minuten, große Multicopter zwischen 10 und 20 Minuten fliegen. Danach ist eine Landung mit Akku-Wechsel erforderlich.

Wir verfügen für beide Copter über Akku-Sätze für 3 Flugzyklen.

Zum einen macht es natürlich einen Unterschied, mit welchem Gerät und wo geflogen wird. Ein kleiner Quadrocopter, der von einer einzigen Person im freien Gelände bedient wird, verursacht ungleich weniger Aufwand als ein Flug mit einem Octocopter mitten im Stadtgebiet. Der Octocopter erfordert den Einsatz  von zwei Personen – Pilot und Fotograf – und  bedarf generell umfassender Wartung und Vorbereitungszeit, um überhaupt einsatzbereit zu sein. Einsätze im sensiblen Stadtbereich bedürfen einer genauen Planung und Besichtigung des Einsatzortes, a) um sich mit den örtlichen Gefahrenquellen (Stromleitungen, Sendemasten, ggf. erforderliche Absperrungen,…) vertraut zu machen und b) um das Objekt am Einsatztag zügig aus den geplanten Aufnahmewinkeln zu fotografieren.  Natürlich zählen auch die Behördenwege, Sondergenehmigung der Austro Control für Flüge in Kontrollzonen, Verständigung der Polizei etc. zum Mehraufwand.

Kurzum: Der Preis für ein  Drohnenfoto variiert stark nach dem Typ des eingesetzten uLfz und dem konkreten Einsatzort.

 

Zum anderen  faszinieren Drohnen und ihre Möglichkeiten auch Modellflieger und Hobby-Piloten. Es liegt nahe, sich nebenher mit dem Verkauf von Luftbildern das Hobby zu finanzieren. Entsprechend günstige Angebote sind im Netz zu finden.

  • Die meisten dieser Fotos kommen illegal zustande. Mit einem kleinen Quadrocopter aus dem Elektro-Supermarkt sind die Möglichkeiten, Bilder von Gebäuden legal zu erstellen, vernachlässigenswert gering, da mit ihnen nur über unbebautem Gebiet geflogen werden darf.
  • Billigdrohnen aus dem Supermarkt können in der Regel nur Bilder in beschränkter Qualität liefern
  • Vor allen Dingen gehen die meisten Hobbydrohnenpiloten einem Haupterwerb nach, der mit Fotografie nichts zu tun hat. Fachliche Kompetenz und Kreativität sind somit kaum vorhanden. Das trifft verstärkt auf die Post Production zu, die selbst von vielen Fotografen mit Gewerbeschein nicht oder nur rudimentär beherrscht wird.
  • Wer nebenher sein Hobby finanzieren möchte und sein Einkommen durch einen Hauptberuf bezieht, kalkuliert seinen Preis nicht wirtschaftlich unter Einbeziehung aller Investitionen und Aufwände, sondern freut sich über ein kleines Taschengeld. Seriöse Vollerwerbsfotografen, die unter großem Aufwand und auf legalem Weg professionelle Arbeit liefern, betrachten Anbieter von unrealistischen Dumpingpreisen nicht als ernstzunehmende Konkurrenz – weil sie es nicht sind.

Für Drohnenfotos und -panoramen, die punktgenau die Aussicht von künftigen Wohnungen aus zeigen sollen, benötigen wir am Gelände markierte Startpunkte oder geeignete andere Landmarks zur Orientierung mit den zugehörigen Höhenangabe (Startpunkt= 0-Punkt)

Hinweis: Die Höhenmessung mit Drohnen erfolgt barometrisch.