Der kleine Alleskönner

Der elegante kleine Quadrokopter mit Hasselblad-Cam an Bord ist ein wahrer Teufelskerl mit fantastischen Flugeigenschaften und raffinierten Programmen, die im Alleingang Faszinierendes wie 360°-Panoramen, “Little World”-Kugeln und eigenständige Filmsequenzen mit präzise selbstgesteuerter Flugbahn liefern.  Nicht von ungefähr trägt die kleine Cam einen großen Namen. Die Bilder und Videos in 4 k Profi-Qualität können sich sehen lassen und stehen einem Vollformat-Bild in nichts nach! Einziger Haken: Die Drohne ist nicht redundant aufgebaut und daher von der Austro Control – wie alle Quadrocopter – nur als uLFZ der Kategorie A zugelassen.

Heißt im Klartext: Eine Drohne für die Arbeit in der Landschaft.  An freistehenden Gebäuden kann sie alle ihre zauberhaften Kunststücke ausspielen… und im (abgesicherten) Stadtgebiet bis zu 9 m Flughöhe!

Selbstverständlich ist die kleine Alleskönnerin von der Austro Control zertifiziert, trägt eine Ordnungszahl und ist versichert.

 

Unterstützt wird sie von ihrer „kleinen Schwester“, einer 250 Gramm-Minidrohne, die aufgrund ihres geringen Gewichts im (abgesicherten) Stadtgebiet bis zu 30 m hoch fliegen darf und trotz ihrer geringen Größe mit erstaunlichen Flugeigenschaften aufwartet.

Der fliegende Lastesel

Wer über Wien oder anderem dichtbesiedelten Gebiet (Einsatzgebiet III) mit einer Drohne fliegen will, braucht neben einem gültigen Fernpilotenschein und einem entsprechenden Tauglichkeitszeugnis als Grundvoraussetzung einen voll redundanten Hexacopter oder Oktokopter der Kategorie C, der samt Gimbal und Kamera nicht mehr als 5 kg wiegen darf und dessen elementare Betriebssysteme jeweils  zweifach redundant ausgeführt sein müssen. – Klingt unkompliziert, besagt aber nicht mehr und nicht weniger als: Die Auflagen für C-Drohnen in Österreich sind dermaßen anspruchsvoll, dass nirgendwo auf der Welt ein fertiger Copter produziert wird, der alle diese Auflagen erfüllt!

In Österreich zugelassene C-Drohnen müssen folglich aufwändig umgebaut oder in Handarbeit hergestellt werden. Wir standen während der Produktion unseres Oktokopters Safety 8 monatelang in engem Kontakt zum Drohnenbauer unseres Vertrauens und beobachteten fasziniert, wie er Hochpräzisionsteile aus einem Stück Flugzeugaluminium oder Karbon, Titan und anderen federleichten Materialien fräste, komplizierte Schaltkreise lötete und immer den Überblick über das komplexe Gebilde behielt.

Wer gewohnt ist, aus dem Auto zu springen und schnell mal einen kleinen Quadrokopter in die Luft zu schicken, wird staunen, welche Prozeduren notwendig sind, um auch nur die Propeller des vergleichsweise mächtigen Oktokopters zum Laufen zu bringen.

Die Flugeigenschaften des Monsters erfordern die volle Konzentration des Piloten, weswegen Multikopter dieser Bauart immer von einem Team – Pilot und Fotograf – bedient werden.

Seine zusätzlichen Akkupacks lagern nicht grundlos in explosionssicheren Behältern, und wer beim Anschließen der Akkus nicht aufpasst, riskiert einen mitunter zerstörerischen Funkenschlag…

Es ist eine andere Liga von Luftfahrzeugen als jene unzähligen Drohnen, die mittlerweile in jedem modern ausgestatteten Haushalt zu finden sind. Er ermöglicht ein sicheres Fliegen, das selbst den Ausfall einzelner Systeme und sogar Propeller ohne Absturz übersteht.

Für den Aufstieg in Flugbeschränkungsgebieten (vor allem im Luftrau Wien) benötigt man auch für Kategorie C-Drohnen eine zusätzliche, in der Regel kostenpflichtige Flugerlaubnis.

Mehrfach redundanter Oktokopter Safety 8 – Gimbal mit Zenmuse in 4-K-Qualität